Wo es welche Grundstücke gibt
Die Einwohnerdichte verrät es, und die Stadt veröffentlicht sie für jeden Ort. Am meisten Platz gibt es in Bauerbach mit 145 und Sprantal mit 145 Einwohnern je Quadratkilometer, dicht gefolgt von Neibsheim mit 179. Dort stehen Häuser auf Parzellen, die es in der Kernstadt nicht mehr gibt.
Im Mittelfeld liegen Dürrenbüchig mit 267, Büchig mit 353 und Ruit mit 360. Dichter bebaut sind Gölshausen mit 415, Rinklingen mit 498 und Diedelsheim mit 561; dort sind die Wege kürzer und die Grundstücke kleiner. Am dichtesten ist die Kernstadt mit 689.
Diese Zahlen sind kein Preisvergleich, sondern eine Aussage über die Art der Bebauung. Wer Platz sucht, weiß nach dieser Liste, wo er suchen muss, und spart sich einige Besichtigungen.
Wie Sie ohne Marktbericht zu einem Preis kommen
Das ist kein Mangel dieser Seite, sondern die Datenlage. Wer im Netz einen Quadratmeterpreis für Bretten liest, liest fast immer einen Angebotspreis aus Anzeigen: Das ist, was Verkäufer verlangen, nicht was Käufer bezahlt haben. Für eine Preisentscheidung ist dieser Unterschied erheblich.
Der belastbare Weg führt über drei Schritte: den Bodenrichtwert Ihrer Zone aus BORIS-BW, eine ehrliche Einschätzung der Bausubstanz und tatsächliche Vergleichsverkäufe. In den großen Stadtteilen gibt es genug davon, in den kleinen nicht; dort wird der Bodenwert zum wichtigsten Anker.
Was Sie beim Hauskauf prüfen sollten
Bei einem Bestandshaus entscheiden drei Fragen über die Summe, die Sie nach dem Kauf noch ausgeben.
- Energetischer Zustand: Energieausweis lesen, nicht überblättern. Baujahr, Dämmung, Fenster und Heizungsalter bestimmen, was in den nächsten zehn Jahren ansteht.
- Baurechtliche Lage: Was erlaubt der Bebauungsplan? Anbau, Aufstockung oder eine Teilung des Grundstücks können den Wert erheblich verändern. In der Altstadt kommt der Denkmalschutz dazu, bei ehemaligen Hofstellen die Frage nach der Nutzung von Scheune und Nebengebäuden.
- Grundbuch und Kataster: Wegerechte, Leitungsrechte, Baulasten und abweichende Flächenangaben. Bei Grundstücken mit langer Vorgeschichte lohnt der genaue Abgleich.
Kaufnebenkosten, Beispiel 400.000 €: Grunderwerbsteuer 5,0 % in Baden-Württemberg, also 20.000 €, dazu Notar und Grundbuch mit rund 2 %, etwa 8.000 €. Die Maklerprovision steht im jeweiligen Exposé.
Wie Sie von neuen Angeboten erfahren
Ein Teil unserer Objekte wird vermittelt, bevor er in einem Portal steht. Neue Angebote gehen zuerst an unser Rundschreiben mit 25.000 Adressen und an vorgemerkte Interessenten. Wer einen Suchauftrag hinterlegt, bekommt sie in dieser ersten Runde.
In den kleinen Stadtteilen ist das nicht nur ein Vorteil, sondern oft der einzige Weg: Dort kommen im Jahr nur wenige Objekte auf den Markt, und sie sind häufig vergeben, bevor eine Anzeige erscheint.
So läuft es ab
- Stadtteil wählenGrundstücksgröße, Wege, Anbindung. Die Dichte je Stadtteil ist ein guter erster Filter.
- Suchauftrag hinterlegenDamit Sie neue Objekte in der ersten Runde sehen und nicht im Portal.
- Besichtigen und prüfenEnergieausweis, Bebauungsplan, Grundbuch, Bodenrichtwert. Bei Bedarf mit einem Gutachter.
- KaufenNotartermin, Kaufnebenkosten, Eintragung. Wir begleiten bis zur Schlüsselübergabe.
