Vier Abschnitte, zwei Hebel
Erst Vorbereitung, dann Vermarktung, dann die Finanzierung des Käufers, zuletzt der Notar. Die ersten beiden steuern Sie, die letzten beiden nicht. Wer bei den ersten beiden spart, zahlt bei den letzten beiden drauf.
Am längsten dauert in der Vorbereitung, was nicht im eigenen Ordner liegt: Baupläne aus dem Archiv, eine aktuelle Wohnflächenberechnung, bei einer Wohnung die Unterlagen des Verwalters. Alle Anforderungen gehören am selben Tag heraus.
Für Bretten kommt die Ortschaft dazu. Ein Preis, der die Kernstadt und Bauerbach, Neibsheim oder Sprantal über einen Kamm schert, liegt entweder zu hoch und bewegt sich nicht, oder zu niedrig und bringt Anfragen ohne Finanzierung. Beides kostet Wochen.
Direktankauf: wann die Rechnung aufgeht
Beim Direktankauf wird die Immobilie gekauft statt vermittelt. Die Besichtigungsreihe und die Finanzierungszusage eines Käufers entfallen — also die beiden Abschnitte, bei denen Sie warten müssen.
Der Preis liegt dafür in der Regel unter dem Markterlös, weil der Ankauf Risiko, Umbau und Wiederverkauf trägt. Ob sich das lohnt, hängt an Ihrer Lage: bei mehreren Erben, einer anstehenden Sanierung oder einem festen Termin häufig, bei einem gepflegten Haus ohne Zeitdruck selten. Wir nennen beide Zahlen und entscheiden nicht für Sie.
Den Direktankauf prüfen
Ein Ankaufangebot ist unverbindlich und kostet nichts. Erst mit dieser zweiten Zahl lässt sich „Markt oder Ankauf" rechnen statt schätzen. Was wir in Bretten und den Ortsteilen ankaufen, steht auf Haus oder Wohnung verkaufen in Bretten.
So läuft es ab
- Alles am selben Tag anfordernGrundbuchauszug, Flurkarte, Bauakte, Wohnflächenberechnung; bei einer Wohnung die Verwalterunterlagen.
- Preis je Ortsteil einordnenKernstadt und die neun Ortsteile liegen auseinander. Ein Mittelwert bremst.
- Beide Zahlen holenMarkterlös gegen Ankaufangebot, nebeneinander auf einem Blatt.
- Zuletzt anzeigenEine Anzeige, die korrigiert werden muss, dauert länger als eine späte.
